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2. Europäisches Textilforum im Schnalstal

01.09.2010
Im archeoParc findet die 2. Auflage des Forums, das sich u.a. mit prähistorischen textilen Techniken beschäftigt, statt.

Der archeoParc Schnalstal bekommt Besuch:

Der archeoParc Schnalstal bekommt Besuch: Kommenden Montag reisen 20 ArchäotechnikerInnen und HandwerkerInnen, die sich mit historischen und prähistorischen textilen Techniken beschäftigen aus neun europäischen Ländern an. Und zwar anlässlich der zweiten Auflage des Europäischen Textilforums, welches vom 6. – 12. September stattfinden wird.

Schwerpunktthema des diesjährigen Forums wird die Frage  Was ist Textil?  sein. An vier Abenden diskutieren die TeilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen aktuelle Fragen und Ergebnisse der Forschung zu historischen und prähistorischen Textiltechniken. Untertags sind Workshops geplant zur steinzeitlichen Zwirntechnik, zum eisenzeitlichen Brettchenweben oder zum Twined Knitting, einer schwedischen Stricktechnik des 17. Jahrhunderts, um nur einige Beispiele zu nennen. Details hierzu auf der Website des Textilforums: www.textileforum.org

Veranstaltungen für interessierte Gäste im Rahmen des Textilforums

7. September 2010
Einführung in das Brettchenweben - in Kooperation mit dem Europäischen Textilforum
Brettchenweben ist eine sehr alte Handwerkstechnik zur Herstellung von schmalen Bändern und Borten, ihr Ursprung ist nicht gänzlich geklärt. Der heute allgemein anerkannt älteste Beleg eines brettchengewebten Bandes stammt aus einer etruskischen Nekropole bei Verucchio in der Nähe von Rimini. Die Referentin zeigt die Technik des Brettchenwebens für AnfängerInnen.
Referentin: Christina Grünefeld, Lohmar bei Bonn (D), Erwachsenenbildnerin mit zehnjähriger
Erfahrung im Brettchenweben nach historischen Mustern.

11. September 2010
Einführung in das Zwirnen und Zwirnbinden in Kooperation mit dem Europäischen Textilforum
Im Rahmen des Workshops erlernen die Teilnehmer/innen die Technik des Zwirnens und die entsprechende stoffbildende Technik des Zwirnbindens oder -flechtens, die aus der Steinzeit in unzähligen Varianten überliefert ist genauso wie das Spiralwulstflechten. Als Arbeitsmaterial dienen verschiedene bereits in der Steinzeit verwendete pflanzliche und tierische Fasern sowie das Ersatzmaterial Raphia.
Referentin: Anne Reichert, Ettlingen (D), Experimentalarchäologin und Archäotechnikerin

Nähere Informationen und Anmeldung: archeoParc Schnalstal

Informationen Schnalstal

Touristinfo

Tel. +39 0473 679148
Fax +39 0473 679177
Email

Gletscherbahnen
Tel. +39 0473 662171
Fax +39 0473 662117
Email

Anreise

Erreichen sie das Schnals- tal bequem und einfach:

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